Coffee & Contemplation

Alles was zu lang für Twitter ist

Changelog für "Hausarbeit: Probleme der attischen Flotte 360/359" (Titel WIP) für 22.02.2019

Gestern nicht zum Changelog schreiben gekommen. Mir fehlte eine Stunde Schlaf und es ging mit dem Schreiben nicht so gut voran. Konnte aber doch mein Exzerpt des Gabrielsen-Texts zu den Unterscheidungen der Kosten zumindest beginnend in ein Kapitel gießen. Heute fertig gestellt, ist etwas mehr als eine Seite geworden, denke das ist eine gute Länge zu dem Thema. Zum Ende der Woche stelle ich fest, dass dieses Changelog eine sehr gute Idee war. Natürlich hatte ich hin und wieder den Hintergedanken, dass ich in der Zeit auch direkt an der Arbeit schreiben könnte. Aber es gibt so viele Gedanken, die ich nicht direkt in die Arbeit bringen kann, die ich aber niederschreiben sollte, damit ich sie nicht vergesse. Besonders hilft es mir am nächsten Tag zu wissen, wo ich aufgehört habe. Das Changelog ist in einem gewissen Sinne ein Übergabeschreiben an die nächste Person, mein zukünftiges Ich, die an dieser Arbeit weiterarbeitet.
In dieser Woche habe ich etwas mehr als vier Seiten von 20 verfasst. Ich habe mir den 28. Februar als Stichtag gesetzt, aber eher arbiträr um eine Deadline zu haben, auf die ich hinarbeiten kann. Ich hoffe, dass ich in der nächsten Woche mehr Land gut machen kann, auch durch das Changelog.
Ich muss mir jetzt erstmal “The Athenian Trireme: The History and Reconstruction of an Ancient Greek Warship” besorgen. Gibt’s leider nicht als E-Book, hab es aber schon in der Bibliothek bestellt.
Das erste Ziel für nächste Woche wird sein, das Buch zu exzerpieren. Dann will ich den ganzen Teil mit dem Grundlagen aus dem Weg kriegen um mich dann voll auf die Quellenanalyse konzentrieren zu können. Wie sich dass dann genau ausgeht, werde ich dann nächste Woche sehen.
Noch ein Gedanke zu dem Thema an sich zum Abschluss: Ich finde es echt spannend, was sich jetzt als eigentliche Frage meine Hausarbeit herauskristallisiert. Es wirkt erstmal wie langweilige Zahlenspielereien, aber ich hätte nicht gedacht, wie sehr die antike athenische Kriegsmaschinerie auf Geld basiert. Es ist schon ein fast moderner Gedanke, der sich in einigen Quellen finden lässt, dass allein Geld entscheidend für den Kriegsausgang ist. Das hatten selbst die Spartaner vor dem Peloponnesischen Krieg erkannt:
“Krieg ist nicht so sehr eine Sache der Waffen als der Finanzen, durch welche die Waffen erst Nutzen bringen, zumal Festlands- gegenüber Meeresbewohnern.” – Archidamos (also eigentlich Thukydides, der es ihm in den Mund gelegt hat.)