Changelog für "Hausarbeit: Probleme der attischen Flotte 360/359" (Titel WIP) für 05.03.2019

Heute im Grunde nur das Exzerpt Karvounis, C. (2008). Reden zur Finanzierung der Kriegsflotte, welches ich am Freitag angefertigt hatte, in mein Kapitel zu den Quellen übertragen. Soweit so unspektakulär.
Danach hat mich irgendwie die Lust verlassen. Ich hatte gehofft, dass ich heute noch über 3.000 Wörter komme, bin aber bei 2.857 hängen geblieben. Immerhin habe ich es über 8 Seiten geschafft.

Ich komme jetzt in eine interessante Phase der Hausarbeit. Bisher habe ich bei 8 Seiten eher ans Ende gedacht, doch in diesem Fall liegt der größte Teil noch vor mir. Das macht mir weniger Angst, als ich erwartet habe. Ich muss dazu sagen, dass mir schreiben sehr schwer fällt. Es ist nicht so, als würde ich nicht gerne schreiben, aber ich schreibe nicht gern viel.
Es wird einem von den Dozent:innen natürlich immer gesagt, dass man auch weniger schreiben könne, wenn es gut ist; dass es nicht auf die Länge an sich ankommt. Aber wer hat schon so viel Vertrauen in die eigene Arbeit, dass man sich nicht doch noch zur Sicherheit 2-3 Seiten rausquält um wenigstens an die Untergrenze der Vorgabe zu kommen.
Doch trotzdem erscheint mir der Rest der Hausarbeit nicht als die herkuläische Aufgabe wie in früheren Fällen. Ich denke, das liegt daran, dass ich mittlerweile einen ganz guten Rhythmus gefunden habe: In die Stabi gehen, eine Stunden prokastrinieren, zwei Stunden arbeiten. Klar könnte ich in der Theorie die eine Stunde prokastrinieren durch eine Stunde arbeiten ersetzen, aber in der Praxis brauche ich diese Transitionsphase um in das richtige Mindeset zu kommen. Ich werde also hoffentlich in diesem Trott weitermachen und vielleicht über Zeit das Temp anziehen können.

Morgen werde ich mal ein wenig ans Eingemachte gehen und das Kapitel zur Problemdiskussion beginnen. Ich werde erstmal aufschreiben was ich habe, damit ich dann im weiteren Verlauf sehe, was ich noch recherchieren muss.
Hoffe in zwei Wochen die Arbeit abschließen zu können.

Changelog für "Hausarbeit: Probleme der attischen Flotte 360/359" (Titel WIP) für 01.03.2019

In den letzten Tagen nicht so viel zum schreiben gekommen, wie ich eigentlich gehofft hatte, dafür aber sehr viel gelesen und exzerpiert. Hatte heute einige gute Ideen, wie ich die zentralen Problem-Besprechungen strukturieren will. Mittwoch meine Recherche-Ergebnisse über das Design der Trieren in ein Kapitel gegossen. Am Donnerstag habe ich dann angefangen mich näher mit den Quellen zu beschäftigen und habe das heute fortgesetzt. Habe ein Buch, welches sich um drei Reden dreht fast vollständig exzerpiert, weil im Grunde alles relevant für meine Hausarbeit war (Karvounis, C. (2008). Reden zur Finanzierung der Kriegsflotte).
Ich denke als drei große Problemfelder, die es zu diskutieren gibt, kristallisieren sich immer mehr die Wiederverwendung der stadteigenen Schiffsausrüstungen, der Ehrgeiz der Trierarchen und der hohe Verschleiß der Trieren heraus.
Alle drei Themenfelder werden in der ein oder anderen weiße in den drei Quellen aufgegriffen.
Habe heute auch gleich einen Teil der Inhaltsangabe einer Quelle in ein Kapitel geschrieben. Die Inhaltsangabe ist umfangreicher als ich erwartet hatte, weil es doch eine sehr komplizierte Angelegenheit ist, die dort verhandelt wird. Ich hatte das gestern schon in einem Twitter-Thread zusammengefasst. Aber das soll mir nur recht sein, kann ich relativ einfach viel Textraum gut machen.
Ich habe das Gefühl, dass ich mit der Erkenntnis der Problemfelder heute einen wichtigen Punkt geknackt habe. Ich weiß jetzt ungefähr, wie der Rest meiner Arbeit aussehen soll. Wird halt nur ein Stück Arbeit sein, das alles auch nieder zu schreiben.
Habe diese Woche 3 Seiten geschrieben, eine weniger als letzte Woche. Aber dafür habe ich auch mehr gelesen und exzerpiert. Werte diese Woche daher als eine eher produktive.
Ich versuche mich gerade an einer neuen Projekt-Management-Software. Ich habe mir die letzten Tage viele Gedanke über Wissens- und Aufgabenmanagement gemacht, nicht nur im Bezug auf die Hausarbeit. Bin dabei auf das Program gestoßen und teste es gerade. Merke, dass es mir vor allem im Bezug auf die Uni hilft. Es ist mehr als nur eine ToDo-App, wo ich Aufgaben einfach abhake, sondern ein Punkt kann ja sehr viel Zeit in Anspruch und Komplexe formen an-nehmen. Daher fühlt sich das, was die App anbietet genau richtig an. Bin mir aber nur unsicher.
Habe diese Woche das Changelog und die Vorausplanung der nächsten Studientage ein wenig vernachlässigt und es hat sich gleich bemerkbar gemacht. Werde also nächste Woche wieder genauer drauf achten, dass ich am Tag vorher weiß, was ich machen will – vor allem in der Uni, aber nicht nur. Endstand der Woche: 2488 Wörter = 7,1 Seiten von 20 = 35,5%
Nächste Woche hoffe ich über die 50% zu kommen.

Changelog für "Hausarbeit: Probleme der attischen Flotte 360/359" (Titel WIP) für 26.02.2019

Kleine Schaffenspause wegen Oscar-Wochenende.
Habe heute wie geplant mich mit “The Athenian Trireme: The History and Reconstruction of an Ancient Greek Warship” beschäftigt. Der Nutzen direkt war eher minimal. Aber im weiteren Verlauf habe ich mir mal den englischen Wikipedia-Artikel zu Trieren angeschaut, der überraschend ausführlich ist. Es werden im Grunde alle wichtigen Autoren zitiert, die in “Athenian Trireme” auch zitiert werden. Habe jetzt viel Infos daraus gesammelt. Ist eigentlich nicht die feine historische Art, aber ich werde die entsprechende Infos noch in den im Wiki-Artikel verlinkten Literatur nachschlagen, dann ist das ja alles ordentlich belegt.
Habe meine Erkenntnisse auch auf Twitter gleich mitexzerpiert sozusagen. Kopiere den Text aus Twitter noch mal hier rein:

Funfact vom #BachelORRR2019: In der griechischen Marine gibt es aktuell eine Trireme (nach Plänen aus dem 5. und 4. Jhd. v. Chr.) im aktiven Dienst. Die Olympias wurde 1987 für archäologische Experimente gebaut und befindet sich bis heute in Benutzung.  Die Olympias erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 17km/h (9 Knoten). Antike Schiffe mussten Geschwindigkeiten von bis zu 30km/h aufbauen (16 Knoten) um mit ihrem Rammkiel andere Schiff zu rammen, was die gängige Taktik in der Seekriegsführung war.
Triremen sind echt spannend. Vergleichbar mit Formel-1-Autos waren sie hochgezüchtet zu dem Punkt, dass eine Designänderung eines einzigen Teils das ganze Schiffsdesign kaputt machen könnte. Der Verschleiß war extrem hoch, so dass “Boxenstops” nötig waren.
Die Schiffe konnten noch nicht mal längere Zeit im Wasser bleiben und wurden in der Nacht an Land gezogen, sonst würde das Holz zu viel Wasser ziehen. Dank des leichten Holzes konnte das Schiff von nur 140 Männern gezogen werden (bei einer Besatzung von 200). Gleichzeitig waren die Schiffe bei guter Pflege langlebig und waren bis zu 25 Jahre im Einsatz.
Das wichtigste Designelement einer athenischen Trireme war ein Seil, was von Bug zum Kiel an der Außenhülle gespannt wurde. Es hielt einen Zug bis 13,5 Tonnen aus und verhinderte, dass das Schiff bei starker See Kielbruch erlitt. Es war essentiell für die Seetauglichkeit.
Das Design dieser Seile (hypozomata) war geheim und die Ausfuhr aus Athen war ein Kapitalverbrechen.
Funfact zum Schluss: Ein Ruderer trank pro Tag etwa 7,6 Liter Wasser.
Nachtrag, damit es alle sehen: Die Wasservorräte wurden wohl individuell verstaut. Es wird angenommen, dass jeder Ruderer eine Wasserblase unter seinem Sitz hatte.
Die durchschnittliche Reichweite wird auf 80-100 Kilometer am Tag geschätzt. (bei 6-8 Stunden Rudern).
Thukydides berichtet aber auch von Schiffen, die 300 Kilometer am Tag geschafft haben. Kommt drauf an, wie sehr man die Mannschaft auspowert. Ein guter Kommandeur musste abwägen, wie schnell das Schiff vorankommt und wie viel Kraft die Mannschaft dann für den eigentl. Kampf hatte.
Zur Verdeutlichung: 80km (grün), 100km (gelb), 300km (rot) mit dem Piräus als Zentrum. Natürlich nur ein grobes Sinnbild, man kann ja nicht überall per Luftlinie hinrudern. 


Noch was: Die Archäologie zu Triremen ist extrem kompliziert, weil die Schiff nicht sanken. Wenn sie leck schlugen schwammen sie immer noch, weil sie keinen Balast hatten (wie bei Handelsschiffen, die oft schwere Ladung hatten). So wurden sie nicht am Meeresboden konserviert.

Morgen werde ich mich dann näher mit den Grundzügen der Trierarchie auseinandersetzen, weiß aber grad noch nicht, welche Literatur ich dafür genau lesen will.
Habe jetzt fast 5 Seiten, also ein Viertel der Arbeit. 🥳

Changelog für "Hausarbeit: Probleme der attischen Flotte 360/359" (Titel WIP) für 22.02.2019

Gestern nicht zum Changelog schreiben gekommen. Mir fehlte eine Stunde Schlaf und es ging mit dem Schreiben nicht so gut voran. Konnte aber doch mein Exzerpt des Gabrielsen-Texts zu den Unterscheidungen der Kosten zumindest beginnend in ein Kapitel gießen. Heute fertig gestellt, ist etwas mehr als eine Seite geworden, denke das ist eine gute Länge zu dem Thema. Zum Ende der Woche stelle ich fest, dass dieses Changelog eine sehr gute Idee war. Natürlich hatte ich hin und wieder den Hintergedanken, dass ich in der Zeit auch direkt an der Arbeit schreiben könnte. Aber es gibt so viele Gedanken, die ich nicht direkt in die Arbeit bringen kann, die ich aber niederschreiben sollte, damit ich sie nicht vergesse. Besonders hilft es mir am nächsten Tag zu wissen, wo ich aufgehört habe. Das Changelog ist in einem gewissen Sinne ein Übergabeschreiben an die nächste Person, mein zukünftiges Ich, die an dieser Arbeit weiterarbeitet.
In dieser Woche habe ich etwas mehr als vier Seiten von 20 verfasst. Ich habe mir den 28. Februar als Stichtag gesetzt, aber eher arbiträr um eine Deadline zu haben, auf die ich hinarbeiten kann. Ich hoffe, dass ich in der nächsten Woche mehr Land gut machen kann, auch durch das Changelog.
Ich muss mir jetzt erstmal “The Athenian Trireme: The History and Reconstruction of an Ancient Greek Warship” besorgen. Gibt’s leider nicht als E-Book, hab es aber schon in der Bibliothek bestellt.
Das erste Ziel für nächste Woche wird sein, das Buch zu exzerpieren. Dann will ich den ganzen Teil mit dem Grundlagen aus dem Weg kriegen um mich dann voll auf die Quellenanalyse konzentrieren zu können. Wie sich dass dann genau ausgeht, werde ich dann nächste Woche sehen.
Noch ein Gedanke zu dem Thema an sich zum Abschluss: Ich finde es echt spannend, was sich jetzt als eigentliche Frage meine Hausarbeit herauskristallisiert. Es wirkt erstmal wie langweilige Zahlenspielereien, aber ich hätte nicht gedacht, wie sehr die antike athenische Kriegsmaschinerie auf Geld basiert. Es ist schon ein fast moderner Gedanke, der sich in einigen Quellen finden lässt, dass allein Geld entscheidend für den Kriegsausgang ist. Das hatten selbst die Spartaner vor dem Peloponnesischen Krieg erkannt:
“Krieg ist nicht so sehr eine Sache der Waffen als der Finanzen, durch welche die Waffen erst Nutzen bringen, zumal Festlands- gegenüber Meeresbewohnern.” – Archidamos (also eigentlich Thukydides, der es ihm in den Mund gelegt hat.)

Changelog für "Hausarbeit: Probleme der attischen Flotte 360/359" (Titel WIP) für 20.02.2019

Heute war ein Recherche-Tag. Habe mich in “Kriegskosten und Kriegsfinanzierung in der Antike” vertieft. Konnte den relevanten Text zum Glück auf drei Aufsätze eindampfen, aus denen ich schon einiges exzerpiert habe. Besonders Gabrielsen: “ Kosten der athenischen Flotte in klassischer Zeit” scheint mir sehr umfangreich. Die Quellenlage zur Mitte des 4. Jahrhunderts ist leider etwas dünn, muss ich aus anderen Zeitbereichen wohl extrapolieren. Gabrielsen stellt aber ein paar interessante Kategorien auf die bei der Diskussion der Kosten hilfreich sind:

  1. Unterscheidung zwischen privaten und öffentlichen Ausgaben
  2. U. zw. Kosten einer Grundeinheit (also zum Beispiel wie viel ein Schiff pro Tag gekostet hat) und Kosten einer Flotte über einen längeren Zeitraum
  3. U. zw. Kosten einer einzelnen Flottenexpedition und eines Flottensystems

Ich denke, dass das gute Leitfragen auch für meine Arbeit sind. Zu 1. kann ich ausführen, inwieweit Apollodoros von welchen Kosten, in seinem Fall die privaten, belastet war. In 2. kann ich dann noch mal schärfen, dass es mir mehr um die Kosten einer Grundeinheit pro Tag geht bei der Trierarchie. In 3. kann ich die Kosten einer Flottenexpedition abtrennen, denn durch die beschränkte Dauer auf 1 Jahr, waren die Kosten der Trierarchie wohl eher im Rahmen einzelner Expeditionen. Morgen werde ich versuchen das alles mal in ein Kapitel zu gießen. Außerdem möchte ich mir Morrison: “The Athenian Trireme: The History and Reconstruction of an Ancient Greek Warship” mal anschauen. Ich denke da kann ich noch ein paar Grundfakten rausziehen.

Changelog für "Hausarbeit: Probleme der attischen Flotte 360/359" (Titel WIP) für 19.02.2019

Habe heute das Kapitel über den geschichtlichen Rahmen angefangen. Versuche hier in groben Zügen einzuordnen in welchem geschichtlichen Kontext ich meine Frage bearbeiten will. Ich denke, das ist vor allem auch für mich wichtig, das zeitliche Feld einzugrenzen, was ich weiterhin bearbeiten will. Aktuell ist mein Schreibprozess auch ein Feedback an mich, was ich noch recherchieren will. Alles aufschreiben, was ich weiß, damit ich erkenne, wo ich noch Lücken füllen muss. Ich denke, ich habe schon ausreichend gut den ganz groben Rahmen dargelegt. In den nächsten Schritten möchte ich mehr auf den Aufbau der attischen Flotte eingehen, wo ich heute gemerkt habe, dass ich noch relativ wenig weiß. Muss da noch mehr Literatur exzerpieren. Werde erst einen Abschnitt über den generellen Aufbau der attischen Flotte schreiben und dann in einem zweiten Abschnitt ein wenig näher auf die Trieren und die Trierarchie eingehen. Aktuell ist das Oberkapitel etwa eine Seite lang. Wenn ich in 6 Hauptkapiteln denke und einer Länge von 18 Seiten, dann brauche ich pro Kapitel 3 Seiten. Also noch etwa 2 Seiten oder 700 Worte.

The Ballad of Buster Scruggs

This movie is either a really good homage on the Western genre or a really bad one. I have the feeling a scholar about the history of the Hollywood Western genre would really enjoy this movie, but I am not and I didn’t. (Or thought so, read on for this realization) The Coens surely know how to do a good Western film, as they’ve proven many times, but I can’t decipher the message of this one.

Ep 1. The Ballad of Buster Scruggs
I thoroughly enjoyed this one. It reminds of the french Lucky Luke comics, and the Coens add their signature dash of fatality. I now that there was a fairly popular genre of the singing cowboy movie in the 50s, so I got the idea for this episode. Nice amuse bouche.

Ep 2. Near Algodones
Anybody getting Teddy-Westworld vibes? PANSHOT!

Ep. 3 Meal Ticket
I loved Harry Melling in this one. His oratic performance was honestly very entertaining and engaging. But that’s it. The rest is utter garbage. Beyond the distain for Liam Neeson as a human, the whole story felt quite voyeuristic. Next!

Ep. 4 All Gold Canyon
The first Episode I really liked. Maybe because it’s the first one with a real happy ending, which comes as a surprise for being made by the Coens. It had some slow TV elements, something meditative. It has a message about environment and hard, but honest work. Could have done with less CGI-deers (👀 Three Bill Boards)

Ep. 5 The Gal Who Got Rattled
The only episode with a real narrative and a female protagonist. Rock hard ending but sets a high level of cinematic work (although the whole film is visually stunning)

Ep. 6 Mortal Remains
In the last one they depart a bit from the classical Western and stroll through Washington Irving-Sleepy Hollow territory. Enjoyed this very much because of the slow reveal of the real setting and the good satirical character work.

Overall
As I wrote my thoughts on each episode on it’s one, I realise I enjoyed them more than I would’ve thought (but after all, writing is always thinking and very therapeutic on top). I think my problems with the movie stem from the reproduction of racist stereotypes. I do not claim to not enjoy anything with racist stereotypes ever, I certainly am not this insightful about everything I watch (as much as I wish to be), but it was strange to see them so obvious and so “historical accurate” from 50s and 60s Hollywood. Same with the absence of PoC protagonists or more than one female protagonist. Maybe this was the intention of the Coens, but I would’ve wished, they would incorporate their thoughts on that in the movie a bit more.

And, because everyone is doing it: My ranking
1. All Gold Canyon
2. The Ballad of Buster Scruggs
3. The Gal Who Got Rattled
4. Mortal Remains
5. Near Algodones
6. Meal Ticket

Three Podcast Episodes I enjoyed this week

  1. David Tennant Does a Podcast With…Whoopi Goldberg
    Even though the second episode of David Tennant’s podcast didn’t have the same kind of levity and intimacy, since Tennant doesn’t share the same kind of friendship with Goldberg as he does with Coleman, I enjoeyd it really much. David Tennant just gives a couple of bullet points and let’s Whoopi Goldberg tell her own story. And she doesn’t need any kind of moderation to tell her life’s story in a highly engaging way.

  2. Darf sie das? Folge #2 (German)
    Nicole Schöndorfer redet in der 2. Folge ihres Podcasts über Tone Policing. Wem das nichts sagt, sollte dringend die Folge hören. Auch wenn man das Phänomen schon kennt, ist die Folge eine sehr interessante Analyse, die verschiedene Aspekte dieser Form des Silencing aufzeigt. Der Hörgenuss steigt dann nochmals, wenn die Moderatorin Tone Policing anhand der Kommentare zu ihrer ersten Folge erklärt und gleichzeitig das Kommentar an sich auseinander nimmt. Die DruKo-Analyse ist mein persönliches Highlight jeder Folge.

  3. Do By Friday – Episode 118
    This isn’t a standout episode, but I want to take this as pars pro toto for the podcast, which I started to enjoy quiet recently. Since a couple of weeks I heared nearly every episode immediately and also now subscribed to the Patreon After Show episodes. The podcast has no innovative concept, I just enjoy the fast paced banter about the weeks topics. It’s funny, it’s interesting and sometimes insightful. Nice way to end the workweek.

Review: Black Mirror – Bandersnatch (2018); Dir.: David Slade

I really love the idea of interactive television from a narrative point of view. It seems really intriguing to make the viewer complicit in the actions of the protagonist. And Bandersnatch discusses in some few moments this themes. It could lead to the integration of highly philosophical themes of free will and action theory in mainstream pop culture (in the same way The Good Place did with moral philosophy), but it quickly becomes obvious that was not the goal with Bandersnatch. In a twist of irony, it could be, that Charlie Brooker had this vision, when he wrote Bandersnatch, but it got diluted by Netflix’ goals of producing content for a mainstream audience. A more sober approach would be to interpret the things, I really liked in Bandersnatch as happy little accidents, while the whole thing just is smokes and mirrors from the beginning to the end. My biggest problem is, that the interface is way to clunky for this kind of interaction. It doesn’t feel intuitive or smooth and is barley innovative, more so considering the series of modern Telltale games, which work in more or less the exact same way. I could think of a couple of ways to smooth this out, for example don’t give some sort of text-clue, what could happen next. This always leads to disappointment, since every viewer (or player) interprets this differently. While this interpretation of outcomes of different paths can factor in in the gameplay, it would be way more interesting to keep it even more vague. Just let the player decide if the protagonist should act more passive or more active in different situations, if anger, fear, hope or else should guide him. Let the player decide if you want to see a brave or cowardly protagonist. This opens so much more possibilities for interesting story arcs. Bandersnatch, in it’s current form, is note more than a gimmick, and to end on a positive note: just watch Russian Doll, also streaming of Netflix. It has the same motives of unprocessed child trauma, multiple realities and action theory, but is way more interesting, has better (or any) female characters and does not hide behind supposed interactivity.

Review: High Flying Bird (2019); Dir.: Steven Soderbergh

It has the same drive as the Oceans's movies but with a minimalistic overtone. The limitations of the iPhone's sensor, which kills any depth of field and leads to some overexposure in many scenes gives the movie some sort of humility.
It let's the eye settle on the actors, let's me focus on the delivery of the script, puts the people in the foreground. It felt really close to the protagonist, and while I do not claim to understand a whole lot about the details of the plot, I got the gist really fast.
You get a got story, simply done in tight 90 minutes. I really love this!